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Bisschen Radeln in der Schweiz, lange Folgen

Dass ich erst jetzt dazu komme, einmal über den Sommer zu schreiben, hat damit zu tun, dass Familienradeln eben leider doch nicht immer harmlos ist.

Wir waren mit dem „Abenteuerbus“ und dem Zelt in der Schweiz, hatten aber wie immer natürlich auch unsere Fahrräder mit, um Tagesausflüge zu machen.

Wir starteten in Bern, wo man auf dem Stadtcampingplatz im Eichhölzli gleichzeitig nah an der Stadt und wunderbar im Grünen am Ufer der Aare ist. Toll für geübte Schwimmer: Schwimmen in der Aare, von der Strömung getragen. Und endeten im Berner Oberland, an der Lenk, wo wir sonst im Winter Skifahren und die Kinder auch einmal im Sommer wandern und radeln wollten.

Und beim Radeln dort endete der Urlaub vorzeitig, auf asphaltierter Straße, in der Rille einer Eisenbahnschiene, wie es eben überall passieren kann. Die Holde stürzte, rollte über den Arm ab, stand wieder auf und jammerte etwas, konnte die Fahrt aber zunächst fortsetzen. Und dennoch merkten wir bald, dass die Geschichte noch nicht zu Ende war, landeten im Spital, das sonst so auf Skiunfälle spezialisiert ist und genau deshalb bescheid weiß. Wo man Absplitterungen am Ellbogen diagnostizierte, ganz kleine nur, aber klar, dass es nach Hause ging, dass operiert werden musste, dass es Monate dauerte, viele Monate, bis heute, im Winter, ungefähr wieder volle Gebrauchsfähigkeit hergestellt ist.

Einen solchen Urlaub hätten wir sonst sicher länger beschrieben, ausführlicher, fröhlicher. So bleibt es bei einer kurzen Zusammenfassung.

Da radeln sie

Im Augenblick fahren wir fast jeden Tag ein Stückchen, und man sieht deutlich, wie Routine Verbesserung bringt. Fahren, Anfahren und Anhalten klappen jetzt einwandfrei, erste Steigungen und, schwieriger, Gefälle, schaffen wir auch schon (Gefälle erfordert dosiertes Bremsen, das klappt noch nicht richtig).

Klar, dass ein Fünfjähriger und eine Siebenjährige zu klein sind, um Verkehrsregeln zu überblicken, da müssen sie sich auf uns als „Lotsen“ verlassen können. Sie sollen erst einmal lernen, ihr Fahrzeug zu beherrschen.

Unsicherheitsfahne

Das neueste Item, das perfekte „must-have“ für den kleinen City-Biker ist – eine unsichtbare Sicherheitsfahne wie z. B. von Capt’n Sharky: schwarz-weiß! Genau dann, wenn es drauf ankommt, in schwierigen Sichtverhältnissen, kann der nachfolgende Autofahrer sie viel besser perfekt ausblenden. Warum auf Signalfarben setzen…?

z. B. hier bei Amazon. Aber nein, das ist keine ernstgemeinte Kaufempfehlung. 🙁

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