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Bisschen Radeln in der Schweiz, lange Folgen

Dass ich erst jetzt dazu komme, einmal über den Sommer zu schreiben, hat damit zu tun, dass Familienradeln eben leider doch nicht immer harmlos ist.

Wir waren mit dem „Abenteuerbus“ und dem Zelt in der Schweiz, hatten aber wie immer natürlich auch unsere Fahrräder mit, um Tagesausflüge zu machen.

Wir starteten in Bern, wo man auf dem Stadtcampingplatz im Eichhölzli gleichzeitig nah an der Stadt und wunderbar im Grünen am Ufer der Aare ist. Toll für geübte Schwimmer: Schwimmen in der Aare, von der Strömung getragen. Und endeten im Berner Oberland, an der Lenk, wo wir sonst im Winter Skifahren und die Kinder auch einmal im Sommer wandern und radeln wollten.

Und beim Radeln dort endete der Urlaub vorzeitig, auf asphaltierter Straße, in der Rille einer Eisenbahnschiene, wie es eben überall passieren kann. Die Holde stürzte, rollte über den Arm ab, stand wieder auf und jammerte etwas, konnte die Fahrt aber zunächst fortsetzen. Und dennoch merkten wir bald, dass die Geschichte noch nicht zu Ende war, landeten im Spital, das sonst so auf Skiunfälle spezialisiert ist und genau deshalb bescheid weiß. Wo man Absplitterungen am Ellbogen diagnostizierte, ganz kleine nur, aber klar, dass es nach Hause ging, dass operiert werden musste, dass es Monate dauerte, viele Monate, bis heute, im Winter, ungefähr wieder volle Gebrauchsfähigkeit hergestellt ist.

Einen solchen Urlaub hätten wir sonst sicher länger beschrieben, ausführlicher, fröhlicher. So bleibt es bei einer kurzen Zusammenfassung.

Europe ‚round on a tandem

Via warmshowers.org I had the good fortune to „almost-host“ Wendy and Michael, a couple of west-coast Americans who are at the start of a Europe-round trip on a tandem that will last two and a half months.

Almost-host as in I didn’t host them, but rather will stow their bike transport containers for the time of their trip, and in return could watch them assemble a folding tandem in my yard. They also offered a tandem trip to our kids, but they declined, slightly insecure where to put those English-speaking folks with the weird machine…

While we only stuck together for a couple hours, I quite enjoyed the pleasant company of the lively Doctor who quit her day job at the Mobile Medical Office to do this trip with her husband, who has developed a heart condition, while they still can. (The things you learn from Google – she never actually talked about her occupation, but I found out quickly enough that she is a busy person with quite an agenda.)

They plan to roll the Netherlands, Switzerland, and then decide on the spot whether to turn to Spain or Austria and Slovakia. I saw them off till the local supermarket row.